Lachende Hänse verlassen das Nest

Das bewährte Zuchtpaar Kookaburras, wie die Eisvogel-Art Lachender Hans auch genannt wird, hat das Tiergarten-Team in Delitzsch auch 2021 wieder erfreut – zwei wohlgeratene Jungvögel erkunden derzeit neugierig ihre Voliere.
Vier Wochen saßen sie bis dato in ihrer hölzernen Bruthöhle, zunächst von den Eltern gewärmt und dann vor allem mit reichlich Mäuse- und Kükenklein versorgt.

Weiterlesen „Lachende Hänse verlassen das Nest“

Wir sind die Neuen! – Tiergarten Delitzsch „enthüllt“ Bergkängurus

Aufmerksamen Tiergartenbesuchern sind die zusätzlichen Absperrungen am Graben der Känguruanlage, die, ganz gewollt, zeitweise die freie Sicht einschränkten, natürlich nicht entgangen, nachdem der Tiergarten Anfang April 2021 wieder öffnen durfte. Baumaßnahmen, wie mancher mutmaßte, fanden allerdings hinter Absperrband, Bauzaun und zusätzlichen Netzen nicht statt: Ganz behutsam, weil sensibel und schreckhaft, wurden hier als erstmals in unserem Park gehaltene Art zwei männliche Östliche Bergkängurus seit März dieses Jahres eingewöhnt. Die beiden unterschiedlich alten Tiere schauten jeweils in den Sommern 2019 und 2020 ihren Müttern erstmals aus den Beuteln und schnupperten dabei gleich sprichwörtlich Revierluft, stammen sie doch aus der Zucht des Zoo Duisburgs, der sie uns dankenswerterweise überließ. Die robusten und wetterfesten Großkängurus sind nicht nur in ihren Körpermaßen ein deutlicher Kontrast zu den um 1/3 kleineren Bennett-Kängurus, die in einer erfolgreichen Zuchtgruppe seit vielen Jahren die grabengesäumte, hügelige Freianlage bevölkern, die dank emsig mümmelnder Kängurumäuler stets Golfrasencharme aufweist. Auch ihre Färbung, die sich zunächst schokobraun mit weißem Bauch, mit fortschreitendem Alter und Dominanz durch Testosteron bei den Männchen ins Rotbraune umschlagend zeigt, weicht deutlich von den buschwaldbewohnenden Bennett-Kängurus in eher einheitlichem Grau ab. Nicht zuletzt das Verhalten weist wichtige Unterschiede auf, die zu beachten im täglichen tierpflegerischen Umgang und eben auch bei der nun abgeschlossenen Eingewöhnung fundamental ist: Während die kleineren Wallabies aufgrund ihres strukturreichen Lebensraums im Herkunftsgebiet bei Gefahr eher kurze Fluchten ins Unterholz unternehmen und im Gebüsch abtauchen, neigen Bergkängurus zu Panik und kopflosem Davonhüpfen in großen Sätzen, wenn sie sich erschrecken. Hindernisse werden dabei eben übersprungen oder „ausgeblendet“, so dass es auch zu Zusammenstößen mit menschengemachten Barrieren, die anders als im Freiland nicht flexibel nachgeben, kommt. Daher brauchte es auch einige Wochen, bis unsere beiden Neuen den Graben als symbolische Grenze(der ihnen auch durch einen Elektroweidezaun verleidet wird) akzeptierten. Die Anlage ist mittlerweile zu ihrem Territorium geworden, in dem sie sich sicher fühlen und gute Erfahrungen gemacht haben. Daher gibt es für sie auch keinen Grund, den Trockengraben, den sie natürlich ganz locker überspringen könnten, zu überwinden. Es kann dies als weiteres Beispiel dafür gesehen werden, dass Zootiere in einem gut gestalteten Gehege, das ihre arttypischen Bedürfnisse erfüllt, sich als heimatverbundene Grundbesitzer und nicht etwa als Gefangene fühlen. Im Tiergarten Delitzsch sammeln wir nun erst einmal einige Haltungserfahrungen mit den dynamischen Kraftpaketen, um dann zu überlegen, ob wir auch in die Vermehrung der Östlichen Bergkängurus einsteigen. Lohnen würde es sich schon aufgrund ihrer Seltenheit, wird diese Art doch außer in Delitzsch und Duisburg in Deutschland nur noch im Tierpark Berlin, in ganz Europa nur in sechs Zoos gehalten.

Erneut Weißer Esel im Tiergarten angekommen

Nachdem bereits im April diesen Jahres die Österreichisch-Ungarische Weiße Barockeselstute „Sissi“ in den Tiergarten der Loberstadt aufgenommen wurde, um so die Delitzscher Eselhaltung neu auszurichten, gab es nun erneut Zuwachs, um die Basis der angestrebten Erhaltungszucht der seltenen Haustierrasse zu verbreitern.

Weiterlesen „Erneut Weißer Esel im Tiergarten angekommen“

Mini-Stinktiere sind da

Es wuselt im Gehege – endlich wieder junge Stinktiere im Tiergarten Delitzsch.

Als „Beigabe“ zu Gepard „Tayo“ reiste im Oktober 2020 ein attraktiver männlicher Skunk vom Zoo Braunschweig in den Tiergarten der Loberstadt. Einige Jahre hatte hier die Zucht geruht, und die beiden Stinktierschwestern führten ein Dasein in trauter Zweisamkeit.

Weiterlesen „Mini-Stinktiere sind da“

Neue Regelung hinsichtlich Testnachweis ab 22. Mai

Bitte beachten Sie, dass ab 22. Mai 2021 ein tagesaktueller, negativer Corona-Test (maximal 24 Stunden alt) für alle Besucherinnen und Besucher ab dem achten Lebensjahr an der Kasse beim Erwerb ihrer Eintrittskarten vorgelegt werden muss, um Zugang zum Tiergarten erhalten zu können.

  • Alternativ kann vor Ort der Selbsttest mit anschließender Kontrolle durch unser Kassenpersonal durchgeführt werden. Die Selbsttests bringen die Personen bitte selbst mit.
  • Außerdem ist der Negativnachweis durch den Arbeitgeber möglich (per Formular).
  • Geimpfte, bei denen die Zweitimpfung mindestens 14 Tage zurückliegt, weisen dies bitte durch den impfausweis im Original nach.
  • Genesene bringen bitte den entsprechenden Nachweis mit.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Hinweis zur Jahreskartennutzung

Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns in dieser schweren Zeit mit dem Kauf von Jahreskarten unterstützt haben und unterstützen.

Unsere Hinweise zum Umgang mit Jahreskarten und pandemiebedingten Schließungen:

  • Alle Jahreskarten, die ab November 2020 gekauft wurden, werden mit dem ersten Besuch im Jahr 2021 „aktiviert“ und gelten dann ein Jahr.
  • Für die im Zeitraum 1. Juni 2020 bis 31. Oktober 2020 gekauften Jahreskarten, die in den Monaten November 2020 bis März 2021 durch die Schließung nicht genutzt werden konnten, gilt dass deren Gültigkeit um fünf Monate verlängert wird. Dies wird ausschließlich nach Vorlage der entsprechenden Karte darauf vermerkt. Dabei ist nur eine Verlängerung des Zeitraums möglich, keine Auszahlung oder Verrechnung oder spätere Nutzung der „Zusatzmonate“.