Nachwuchs bei Stinktieren und Lachenden Hänsen

Zwischen 11 und 14 Uhr tummelt sich der Stinktier-Nachwuchs in seinem Freigehege. Er erkundet neugierig die Umgebung und beginnt die Muskeln zu kräftigen.
Noch ernährt er sich eigentlich ausschließlich von Muttermilch, aber es wird durchaus schon mal geschaut, was es noch so gibt. „Die Stinktiermama passt super gut auf die Kleinen auf und man sollte sich nicht über die Absperrungen lehnen, sonst könnte sie demonstrieren, warum ein Stinktier Stinktier heißt“, rät Tiergartenleiterin Dr. Elisabeth Wiegand.

Auch bei der großen Eisvogelart, den lachenden Hänsen, gibt es Nachwuchs. Dieser bleibt allerdings vor den Augen der Gäste noch verborgen. Die jungen Eisvögel wachsen in ihrer Brutkiste geschützt heran, bis sie sich – dann fast so groß wie das Elternpaar – zeigen.

16 Vögel aus Voliere verschwunden

In der Nacht vom 28. auf den 29. Mai 2022 sind 16 Vögel aus der Voliere „Einheimische Vogelwelt“ im Delitzscher Tiergarten verschwunden.
„Es wurden morgens keine Federn, Tierkörper oder große Schäden an der Außenhülle der Voliere gefunden, lediglich zwei neue und verhältnismäßig kleine Löcher im Obernetz konnten gefunden werden“, berichtet die Tiergartenleiterin Dr. Elisabeth Wiegand.
„Nach dem Flicken der Löcher wurde nun am oberen Rand der Voliere ein Stromkabel gespannt, um mögliche Raubtiere abzuwehren, wir hoffen sehr auf den Erfolg dieser Maßnahme“.
Der Verlust der Tiere ist tragisch, zumal es auch die Nachzucht der Säbelschnäbler und der zwei Elterntiere umfasst.

Sportfest am 28. Mai

Freut euch auf das Kinder-Sportfest im Delitzscher Tiergarten. Es wird am 28. Mai 2022 von 10 bis 17 Uhr stattfinden.
Programm
10 bis 16 Uhr Hüpfburg, Schminken, Schnitzeljagd
14 bis 16 Uhr Sportolympiade
15 bis 16 Uhr Foto mit Sportolino, Abholung Medaillen
16 bis 17 Uhr Tanzgruppen-Auftritt
Als Eintritt wird ausschließlich der übliche Tiergarteneintritt fällig – 4 € für Erwachsene, 2 € für Kinder.

Es gibt Nachwuchs!

Bei uns sind am 2. Mai 2022 die letzten zauberhaften Zwergziegenbabies geboren worden. „Mit drei männlichen und drei weiblichen Tieren haben die Afrikanischen Zwergziegendamen den Tiergarten auch dieses Jahr mit drei Zwillingspärchen beschenkt“, berichtet Leiterin Elisabeth Wiegand.

Auch bei den Mähnenspringern gab es nochmal Nachwuchs – ein zweites Jungtier ist vor wenigen Tagen auf die Welt gekommen. Das Geschlecht konnten die Tierpfleger jedoch noch nicht sicher bestimmen.

Kinderflohmarkt im Tiergarten

Neues Leben und neue Verwendung für aussortierte und noch brauchbare Kindersachen – beim Flohmarkt am 8. Mai 2022 im dürfen Eltern und Kinder von 10 bis 17 Uhr Kinderkleidung- und Spielzeugstände präsentieren

Standplätze können schon jetzt gebucht werden. Ein Stand kostet 10 Euro und ist nach Zahlung dieser Gebühr fest reserviert. Anmeldung und Informationen per Telefon unter 034202 56419.

Nerz-Dame eingetroffen

Vor rund zwei Wochen ist eine trächtige Nerzdame im Tiergarten eingetroffen. Zuvor hatte der Verein EuroNerz e. V. ihre Vorgängerin zur Begattung in das sogenannte Verpaarungszentrum abgeholt.
Nerze sind sehr scheu und gelten als wählerisch bei der Suche nach einem Partner für die Paarung. Auch deswegen zählt der Europäische Nerz zu den am meisten bedrohten Tierarten des Kontinents.
Die Hauptgründe für die Minimierung Bestandsabnahme sind jedoch die frühere Bejagung wegen der Felle, die Verdrängung der Lebensräume durch Waldrodungen und Flussbegradigungen und das Eindringen des Amerikanischen Nerzes (Mink) als Neobiont.

Nachwuchs bei den Mähnenspringern

Der Tiergarten Delitzsch freut sich über Nachwuchs bei den Mähnenspringern. Am 19. März 2022 kam ein weibliches Jungtier zur Welt und ist gemeinsam mit den vier erwachsenen Tieren der Gruppe auf der Freianlage zu sehen.

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Mähnenspringer sind die Wüsten und Halbwüsten im Norden Afrikas. Als hervorragende Kletterer bewohnen sie vorwiegend felsige Regionen. Durch intensive Bejagung sind die Bestandszahlen in den letzten Jahrzehnten drastisch zurückgegangen, weshalb die Art als „gefährdet“ eingestuft wird.