Pfeilgiftfrösche in der Zooschule

Winzig und doch spektakulär sind unsere neuen WG-Mitglieder in der Zooschule. Die Pfeilgiftfrösche heißen korrekt „Gelbgebänderter Baumsteiger“.

In ihrer Heimat Südamerika leben die auffällig gemusterten Tiere hochoben in den Baumwipfeln. Als Kindergarten für ihren Laich nutzen sie Blattachseln von Bromelien, in denen sich Regenwasser sammelt und deshalb gibt es natürlich auch bei uns diese exotischen Pflanzen.

Foto: Christian Maurer

Baumsteiger sind in ihrer Heimat gefährlich für Menschen, da ihr Gift durch Wunden in den Körper gelangen und dort Lähmungen hervorrufen kann. Für Beutetiere, wie Vögel und Affen, ist ein Pfeil mit dem Sekret von Baumsteigerfröschen meist sofort tödlich.
Im Regenwald ernähren sich die Frösche von Insekten, die wiederum giftige Pflanzen fressen. Die verspeisten Milben und Ameisen sind für die Baumsteiger nach neuen Erkenntnissen zwingend erforderlich, um so richtig giftig zu werden.

Bei uns sind die Frösche ganz ungefährlich für Menschen, denn um ihre Haut in eine giftige Waffe zu verwandeln, fehlt ihnen hier die entsprechende Nahrung. In unserem Tiergarten stehen nämlich Fruchtfliegen und Grillen auf dem Speiseplan.
Die schönen Tiere kommen aus dem Zoo Leipzig, dem wir ganz, ganz herzlich dafür danken.

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